Farbtherapie: Grün

Da Kalendertechnisch noch Sommer ist, auch wenn das Wetter uns was anderes weismachen will, mache ich heute mit Grün weiter. Denn was gibt es schöneres im Sommer als grüne Badewiesen und grüne Gastgärten?

Klee
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Aber, wie gesagt, das Wetter will es anders. Doch selbst bei Regenwetter können wir in den grünen Wäldern spazieren und uns ausgiebig von den stressigen Arbeitstagen erholen. Schon 10 Minuten in der grünen Natur sollen Wunder für den Körper bewirken, den Blutdruck senken und Stress mildern. Das können bestimmt auch alle von euch bestätigen! Um aus dieser beruhigenden Wirkung das Beste herauszuholen praktizieren manche effiziente Waldkuren, aber ich gehe lieber wandern oder sitze in Omas Garten. Wegen seiner erholsamen Wirkung gilt Grün auch als Farbe des Lebens und steht unter anderem für Harmonie und Hoffnung.

Die Heilkräfte des Grüns werden in der medizinischen Farbtherapie vielfältig eingesetzt: Es soll das Immunsystem und die Bronchien stärken, sowie Nervenberuhigend und Blutdruckregulierend wirken. Es verbessert die Wundheilung und wird bei Stress und psychischen Belastungen eingesetzt.

Wer keinen eigenen Garten hat und nur am Wochenende ausgiebig in die Natur geht, kann sich das Grün natürlich auch nach Hause holen, am naheliegensten durch Pflanzen:

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Wer keinen grünen Daumen hat, kann auch durch eine geschickte Farbwahl die Harmonie und Entspannung zu Hause fördern: Durch ihre ausgleichende und beruhigende Wirkung funktionieren die ins bläulich gehenden Grüntöne besonders im Schlafzimmer gut.

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Mit grau oder Taubenblau kombiniert wirkt es noch beruhigender:

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Je mehr gelbanteile in der Farbe sind, umso erfrischender wird es. Diese Grüntöne funktionieren besonders in der Küche und in anderen aktiven Räumen:

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Im Feng Shui steht Grün für das Element Holz und für Besonnenheit, Hoffnung und Kraft. Mit Rot kombiniert wird die positive Eigenschaft jedoch teilweise umgekehrt. Dann wird aus Ruhe und Besonnenheit Unbeständigkeit, aus Hoffnung Eifersucht.
Zu viel Grün sollte auch nicht verwendet werden, so kann die Ruhe ganz schnell zur Trägheit werden. Auch solltet ihr beim Streichen von Wänden immer die Himmelsrichtungen beachten. Bei der Farbe Grün konnte ich es am eigenen Leib beobachten, als ich in meinem nordwärts gelegenem Arbeitszimmer eine Wand grün strich, die auch noch eine Immergrüne Tanne vor dem Fenster hatte! Das war ein Musterbeispiel von zu viel Grün: Das Zimmer wirkte geradezu einschläfernd und effektiv arbeiten konnte ich dort gar nicht mehr. Wenn ihr also eine Wand grün streichen wollt, überlegt euch vorher welche Wirkung ihr damit erzielen wollt. Auch sollte dieses Zimmer idealerweise nach Osten ausgerichtet sein.

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Wollt ihr noch mehr grün-Inspiration sehen? Auf meinem Pinterest-Board green interiors habe ich noch weitere Beispiele für euch gesammelt!

 

Aquarelltapeten

Aah Aquarell! Hätte ich bloß die nötige Wandfläche würde ich nicht lange zögern sondern sie mit einer dieser Schönheiten tapezieren:

Aquarelltapete

Im Arbeitszimmer könnte es bunt zugehen!
(Tapete von Henrik Bonnevier)

Aquarelltapete

Blau ist auch meine Lieblingsfarbe für das Schlafzimmer.
(Tapete von Photowall)

Aquarelltapete

Und im Wohnzimmer wäre ein neutraler Farbton das schönste.
(Diese Tapeten gibt es bei Sandberg Tyg & Tapet)